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Jugendschutz im Internet – Bericht 2023

Der jährliche Bericht von jugendschutz.net bietet auch in diesem Jahr einen fundierten Überblick über die aktuellen Gefahren und Herausforderungen, die Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum begegnen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der Allgegenwart sozialer Medien rückt der Schutz junger Menschen im Netz zunehmend in den Fokus. Dabei verdeutlicht der Bericht, wie problematische Inhalte und neue digitale Entwicklungen das Online-Erleben von Kindern und Jugendlichen beeinflussen, und zeigt Handlungsempfehlungen auf.

Conspiracy Virus

Das Spiel „Conspiracy Virus“ wurde von der KOOPERATIVE Berlin entwickelt und richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Es zielt darauf ab, junge Menschen für die Mechanismen, die hinter Verschwörungserzählungen stecken, zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken. Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, bietet das Spiel eine interaktive und unterhaltsame Möglichkeit, sich mit den Gefahren von Desinformation auseinanderzusetzen.

Sherlock Phones

Die Nutzung von Smartphones und anderen digitalen Geräten gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Doch gerade für jüngere Nutzer:innen birgt der Umgang mit digitalen Medien auch Risiken. Die vorliegende App „Sherlock Phones“ von SCHAU HIN! bietet eine interaktive Möglichkeit, Medienkompetenz bei Kindern zu fördern und gleichzeitig wichtige Themen wie Datenschutz, Sicherheit und den bewussten Umgang mit Apps zu vermitteln.

Lootboxen. Analyse der viel diskutierten Beutekisten unter Jugendschutzgesichtspunkten

Lootboxen, virtuelle Kisten mit zufälligen Inhalten, haben sich in den letzten Jahren zu einem kontroversen Element vieler Online-Spiele entwickelt. Diese digitalen Belohnungssysteme, die oft gegen echtes Geld erworben werden können, bergen das Risiko, junge Menschen in eine Art Glücksspiel zu verwickeln. Der vorliegende Report von jugendschutz.net richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte und Entscheidungsträger, um über die Risiken aufzuklären und geeignete Schutzmaßnahmen zu empfehlen.

Cybergrooming – Sexuelle Gewalt im Internet

Cybergrooming ist eine Form der sexuellen Gewalt, bei der Erwachsene gezielt versuchen, online Kontakt zu Minderjährigen aufzubauen, um sexuelle Handlungen vorzubereiten. In einer digital vernetzten Welt, in der Kinder und Jugendliche täglich mit dem Internet in Berührung kommen, stellt Cybergrooming eine ernsthafte Gefahr dar. Die vorliegende Broschüre von klicksafe richtet sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte, um sie bei der Prävention und im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Mikas erstes Smartphone

Die Nutzung von Smartphones hat sich im digitalisierten Alltag etabliert und ist kaum mehr wegzudenken. Viele Abläufe und Funktionen im gesellschaftlichen Zusammenleben funktionieren inzwischen hauptsächlich über Websites oder Apps. Beispiele dafür sind digitale Menü-Karten in Restaurants oder Tickets für den öffentlichen Nahverkehr.