Schlagwort: <span>Medienbildung</span>

Die Informationsräume und das Informationshandeln junger Menschen und ihr Umgang mit Desinformation

In einer Zeit, in der sich junge Menschen täglich durch eine Vielzahl an digitalen Inhalten navigieren müssen, ist die Frage, wie sie Informationen bewerten, auswählen und verbreiten, von besonderer Bedeutung. Fake News, algorithmische Filterblasen und gezielte Desinformation stellen große Herausforderungen an die Medienkompetenz dar. Gleichzeitig wird die Nachrichten- und Informationsbeschaffung immer dynamischer: Soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und algorithmisch personalisierte Feeds prägen zunehmend den Zugang zu Informationen. Dies führt dazu, dass viele Jugendliche ihre Nachrichten nicht mehr aus klassischen Medien beziehen, sondern Informationen aus unterschiedlichen, oft informellen Quellen zusammentragen. Doch welche Strategien nutzen sie, um sich in der digitalen Informationsflut zurechtzufinden?

Resilienz stärken! Junge Menschen in neuen digitalen Konsumrollen

In einer zunehmend digitalen Welt stehen Kinder und Jugendliche vor neuen Herausforderungen: von der ständigen Verfügbarkeit in sozialen Netzwerken bis hin zu den Einflüssen durch Cybermobbing oder den sozialen Vergleich. Der Umgang mit diesen Belastungen erfordert eine starke innere Widerstandsfähigkeit – die sogenannte Resilienz. Diese Fähigkeit ermöglicht es jungen Menschen, mit Stresssituationen umzugehen, Rückschläge zu bewältigen und sich in einer schnelllebigen, digital geprägten Umgebung sicher zu bewegen. Resilienz ist damit eine Schlüsselkompetenz, um selbstbewusst und ausgeglichen den Anforderungen des digitalen Alltags zu begegnen.

THE FEED – Mobile Game

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass jede Bewegung, die Menschen im digitalen Raum unternehmen, nachvollziehbar ist und nachvollzogen wird. Egal ob es sich dabei um den Besuch von Websites, das Lesen von Nachrichten oder Online-Einkäufe handelt. Jeder Klick kann durch Cookies und Analyseprogramme registriert werden. Auch Social Media-Plattformen verfolgen, welche Seiten User:innen häufig besuchen. Sie registrieren, auf welchen Beiträgen viel Zeit verbracht wird und welche Themengebiete das Interesse wecken.

Truth Tellers – trust me if you can …?

Verschwörungserzählungen haben in den letzten Jahren durch soziale Medien und digitale Kommunikationskanäle eine neue Reichweite erlangt. Dabei bieten sie vermeintlich einfache Erklärungen für komplexe Ereignisse und fördern oft Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen, Wissenschaft oder Medien. Die vorliegende Handreichung, herausgegeben vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, bietet eine umfassende Anleitung für pädagogische Fachkräfte, um Verschwörungserzählungen in Bildungssettings aufzugreifen.

Wie weit geht Meinungsfreiheit und gelten im Internet auch noch andere Regeln?

Die Meinungsfreiheit zählt zu den Grundpfeilern unserer Demokratie. Denn sie erlaubt es Menschen, ihre Ansichten frei zu äußern und trägt entscheidend zur Vielfalt von Meinungen und Ideen in unserer Gesellschaft bei. Doch Meinungsfreiheit ist nicht grenzenlos: Sie endet dort, wo andere Rechte verletzt werden, wie beispielsweise durch Beleidigungen, Hetze oder die Verbreitung von Desinformationen. Dabei stellt sich besonders im Internet, wo Nutzer:innen Inhalte oft anonym und ohne Kontrolle verbreiten, immer wieder die Frage: Gelten hier andere Regeln? Die vorliegende Unterrichtseinheit von Einfach.Medien (NDR) regt Schüler:innen dazu an, die Meinungsfreiheit kritisch zu hinterfragen und ihre Grenzen zu verstehen.

Mit dem Smartphone auf der Flucht

Die Zahl flüchtender Menschen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Die meisten orientieren und vernetzen sich auf der Flucht über das Smartphone und halten darüber Kontakt mit ihren Familien. Gründe für die globalen Fluchtbewegungen sind Kriege, politische Verfolgung, Armut, Umweltkatastrophen oder anderen Folgen des Klimawandels wie Hungersnöte und Wasserknappheit.