Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz

Logo der Clearingstelle Medienkompetenz der Deuschen Bischofskonferenz

Herzlich willkommen auf mekomat – dem Medienkompetenz-Material-Überblick der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz!

Sie finden hier träger- und institutionsübergreifend alle verfügbaren Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz, egal ob gedruckt oder online verfügbar.
Derzeit sind 240 Material-Besprechungen online. Beginnend mit den Materialien unserer Kooperationspartner werden wir dieses Portal ständig weiter ausbauen, um Ihnen einen zunehmend vollständigen Überblick über die derzeit vorhandenen Materialien zu bieten.
Für Hinweise auf Ergänzungen oder sonstige Anregungen sind wir dankbar!

Sie können auf verschiedenen Wegen nach geeigneten Materialien recherchieren:

  • Das „Suche“-Feld oben links funktioniert als Freitext-Suche, mit der Sie den gesamten Bestand der Datenbank inklusive aller thematischen Schlagworte, Kategorien etc. durchsuchen können.
  • In der darunter befindlichen „Schlagwort-Wolke“ (alternativ: in der alphabetischen Schlagwort-Liste am Fuß der Seite) können Sie gezielt nach Materalien zu diesen Themen suchen. (Tipp: mit dem Mausrad können Sie diese Wolke nach Bedarf vergrößern oder verkleinern.)
  • Sollten Sie Ihren gesuchten Begriff unter den Schlagworten nicht finden, empfehlen wir einen Blick in unsere Verweisliste.
  • Schließlich können Sie über die entsprechenden Auswahl-Listen nach Zielgruppen sowie nach Formaten der Materialien recherchieren.

Medienbildung in der Familie auf einen Blick

mekonet-kompakt_medienbildung_familie
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Mekonet – Medienkompetenz-Netzwerk NRW Medienbildung für Multiplikatoren (2010)

Worum geht’s?

Eltern nehmen in der Medienerziehung ihrer Kinder eine zentrale Funktion ein. Die rasante Medienentwicklung kann jedoch dazu führen, dass sich Eltern überfordert fühlen.

Die Handreichung Mediensozialisation in der Familie hat das Anliegen, MultiplikatorInnen für die Mediensozialisation in der Familie zu sensibilisieren, damit sie angemessen auf den Unterstützungsbedarf der Eltern eingehen können. Besondere Bedeutung wird der Reflexion über das eigene Medienverhalten und Gespräche mit den Kindern über deren mediale Vorlieben beigemessen. Die Handreichung enthält eine ausführliche Vorstellung von Projekten und Initiativen, die sich der altersgerechten Mediensozialisation verschrieben haben.

Die Handreichung kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

http://www.grimme-institut.de/handreichungen/

Digitalkompakt LfM 02

Mobile Payment L111-Mobile-Payment
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

LfM (2012)

Worum geht’s?

Geld ist unser täglicher Begleiter. Doch nicht nur mit Bargeld können wir bezahlen – auch Giro-und Kreditkarten nutzen wir ganz selbstverständlich für unsere Einkäufe. Hinzu kommen Kundenkarten mit denen wir Punkte sammeln, Rabattmarken, Gutscheine und Aktionswochen, in denen wir günstiger kaufen können. So kann mit der Anzahl der Möglichkeiten bezahlen zu können, auch schon mal der Überblick verloren gehen. Lösung könnte das Mobile Payment sein, quasi das Zahlen per Smartphone über Funkübertragung.

Die Broschüre „Mobile Payment“, zweiter Teil der Reihe Digitalkompakt der LfM, widmet sich dieser Thematik und bietet einen umfassenden Überblick: Indem zuerst Hintergrundwissen geliefert wird, bswp. die Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile von Bar-und elektronischem Geld, wird anschließend der Begriff und das System Mobile Payment genauer erläutert. Ein Einblick in die aktuelle bundesweite Nutzung von Mobile Payment, Experteninterviews zu möglichen Problemstellungen und Praxistipps zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten runden die Broschüre ab.

Wie auch im ersten Teil der Reihe lockern hilfreiche Grafiken und eine verständliche Sprache die Thematik auf und machen es für (mögliche) Endverbraucher interessant.

Die Broschüre steht als pdf-Download zur Verfügung oder kann als Print-Version bestellt werden.

Weitere Bände der Reihe sind 01 – LTE: Was ist das eigentlich?, 03 – Mobil ins Netz, 04 – Arbeitsalltag Digital, 05 – Apple. Google. Facebook. Amazon., 06 – Kleine Daten, große Wirkung. Big Data auf den Punkt gebracht., 07 – Digitales Lernen. Moocs einfach gemacht, 08 – Die vernetzte Öffentlichkeit.

lfmpublikationen.lfm-nrw.de/index.php?view=product_detail&product_id=236

 

Medienkompetenz auf einen Blick

mekonet-kompakt_medienkompetenz
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Mekonet – Medienkompetenz-Netzwerk NRW Medienbildung für Multiplikatoren (2010)

Worum geht’s?

Der Begriff „Medienkompetenz“ ist in aller Munde, doch was darunter zu verstehen ist, ist keineswegs eindeutig. Je nach Perspektive, ist das Verständnis dieses Begriffes ein anderes. In der Handreichung werden verschiedene Perspektiven, aus denen heraus der Begriff verwendet wird (Bildungs- und Lernziel, politisches Ziel, Rechts- und Regulierungsfaktor und Schlüsselqualifikation) aufgezeigt. Somit wird der Blick für das unterschiedliche Verständnis geschärft.

Daran anschließend wird die Frage aufgeworfen, warum die Messbarkeit von Medienkompetenz so schwierig ist.

Die Broschüre eignet sich für all diejenigen, die sich einen ersten Überblick über die Debatte rund um den Begriff der Medienkompetenz verschaffen wollen. Wer sich daran anschließend mit der Thematik näher auseinandersetzen möchte, findet hier außerdem weiterführende Links und Literaturtipps

Die Handreichung kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

http://www.grimme-institut.de/handreichungen/

 

Hören mit Qualität

L047-Auditorix-Flyer
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (2009)

Worum geht’s?

Ziel des Projektes „Hören mit Qualität“ ist es, dass Kinder lernen, Hörspiele selbst zu bewerten und zu produzieren. Der Flyer informiert über die AUDTORIX-Hörwerkstatt, die dazu in Form einer CD-ROM und Audio-CD entwickelt worden ist. Zielgruppe der Hörwerkstatt sind Grundschüler. Die CD-ROM ist in einen Schüler- und in einen Lehrerteil untergliedert.

Neben Informationen zur AUDITORIX-Hörwerkstatt enthält der Flyer Hinweise zum AUDITORIX Hörbuchsiegel, das für junge Hörer geeignete Produktionen erkennbar macht.

Der Flyer kann als PDF heruntergeladen und als Printversion bestellt werden

http://lfmpublikationen.lfm-nrw.de/index.php?view=product_detail&product_id=126&buy=126

 

Digitalkompakt LfM 01

LTE: Was ist das eigentlich? L095-Digitalkompakt-LTE-523
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

LfM (2011)

Worum geht’s?

Die Broschüre „LTE: Was ist das eigentlich?“ ist der Auftakt der Reihe Digitalkompakt LfM. In der Reihe werden unterschiedliche Aspekte des Themas Digitalisierung behandelt und für EndverbraucherInnen und MultiplikatorInnen verständlich erläutert.

In der ersten Broschüre „LTE: Was ist das eigentlich?“ wird erklärt, wie und warum sich unsere Anforderungen an die Internetverbindung und die damit verbundene Schnelligkeit der Datenübertragung geändert haben. Die Broschüre klärt mit hilfreichen Grafiken Endverbraucher darüber auf, was unter LTE zu verstehen ist, wie die Situation des Breitbandausbaus in Deutschland aussieht und beschreibt möglich Störszenarien und ist dabei auch für Laien verständlich.

Auch die Befürchtungen der Bevölkerung, die Einführung des Mobilfunkstandards LTE habe eventuelle Auswirkungen auf die Gesundheit, werden in der Broschüre thematisiert. Auch wenn die Broschüre bereits 2011 erschien, ist die Thematik nicht veraltet, sodass sie allen Interessierten einen grundlegenden Ein-und Überblick zum Mobilfunkstandard LTE bietet.

„LTE: Was ist das eigentlich?“ kann als Print-Version kostenlos bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Weitere Bände der Reihe sind 02 – Mobile Payment, 03 – Mobil ins Netz, 04 – Arbeitsalltag Digital, 05 – Apple. Google. Facebook. Amazon., 06 – Kleine Daten, große Wirkung. Big Data auf den Punkt gebracht., 07 – Digitales Lernen. Moocs einfach gemacht, 08 – Die vernetzte Öffentlichkeit.

lfmpublikationen.lfm-nrw.de/index.php?view=product_detail&product_id=231

 

Der Info-Kompass

Orientierung für den kompetenten Umgang mit Informationen L134-Info-Kompass
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

LfM, Deutsche UNESCO-Kommission e.V. (2012)

Worum geht’s?

Der Info-Kompass ist ein (Selbst-)Studienbuch, das zusammen mit der Broschüre Informationskompetenz im Alltag Internetnutzern Hintergrundinfos und Praxisinhalte bietet, um sich in der Informationsgesellschaft zurecht zu finden. Es bietet sich an, den Kompass als Ergänzung zu einem Workshop zur Informationskompetenz einzusetzen.

Es finden sich im Kompass sowohl theoretische Hintergrundinformationen zu allen angesprochenen Themen (wie u.a. Quellenkritik, Big Data und Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrechte, als auch praktische Beispiele und viele Tipps.) Der Aufbau des Kompasses ist nutzerorientiert. Jede/r NutzerIn kann anhand dem Durchgehen der 17 alltagsnahen Fallbeispiele seine eigene Mediennutzung und -kompetenz überprüfen und neues Wissen hinzugewinnen. Hierbei wird er gleich zu Beginn aufgefordert eklektisch vorzugehen und das durchzuarbeiten, was für ihn von Interesse ist.

Die Fallbeispiele folgen dem folgenden Muster: Beschreibung eines typischen Fallbeispiels -Herausforderungen & Gefahren – Lösungsstrategien – Hintergründe und Checkliste. Durch die hohe Anschaulichkeit der Beispiele ist es über das Selbststudium hinaus möglich, einen der Fälle im Rahmen einer Gruppenarbeit in einem Workshop zu besprechen.

Im letzten Kapitel werden noch einmal die wichtigsten Informationen und Ratschläge gebündelt, sodass der/die LeserIn, für den nicht alle Fallbeispiele relevant waren, noch einen Rundumschlag mitnehmen kann.

Der Infokompass kann als Print-Version kostenlos bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

lfmpublikationen.lfm-nrw.de/

 

Medien. Kompetenz. Konzept.

Handreichung zur Medienkonzeptentwicklung für die schulische Praxis MedienKompetenzKonzept
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz (2014)

Worum geht’s?

Schulen stehen vor der Herausforderung ihren Schülerinnen und Schülern in einer Welt, in der Medienkompetenz zu einer Schlüsselkompetenz geworden ist, die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten mit auf den Weg zu geben. Damit dies in einer strukturierten und nachhaltigen Weise geschieht, hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Landesinstitut im Rahmen des Landesprogrammes „Medienkompetenz macht Schule“ die Handreichung „Medien. Konzept. Kompetenz“ herausgegeben. Die Handreichung bündelt die Erfahrungswerte der Entwicklung und Umsetzung von Medienkonzepten an über 500 Schulen. Somit wird dem Umstand, dass jede Schule individuell ist und es daher kein für alle gültiges Konzept geben kann, Rechnung getragen.

Daher wird auch kein vorgefertigtes Konzept, das sich für alle Schulen gleichermaßen eignet, vorgestellt, sondern zentrale Bausteine, die ein Medienkonzept beinhalten sollte und die auf die eigene Schule individuell abgestimmt werden müssen (kompetenzorientierte Medienbildungs­konzept, Fortbildungskonzept sowie das Ausstattungs- und Raumnutzungskonzept) erläutert. Daran anschließend folgt eine Darstellung der Phasen der Erarbeitung und Ideen und Arbeitsanregungen, wie die einzelnen Phasen umgesetzt werden können. Dabei wird auf ganz konkrete Fragen, wie groß z.B. das Projektteam sein sollte, wie die Schulleitung eingebunden werden sollte und worauf bei der technischen Ausstattung zu achten ist, eingegangen.

Klar verständlich und präzise formuliert, wird aufgezeigt, was das Ziel ist und wie allumfassend und fächerübergreifend der Anspruch an ein Medienkompetenzkonzept ist, ohne den Blick vor der herrschenden Realität und Hürden, die bei einer Implementierung auftreten können, zu verschließen.

Die Broschüre steht als pdf-Download zur Verfügung oder kann als Print-Version bestellt werden.

http://medienkompetenz.bildung-rp.de/materialien.html

 

Hate Speech – Hass im Netz

Informationen für Fachkräfte und Eltern L180-HateSpeech-Cover
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

LfM, AJS NRW, klicksafe.de (2016)

Worum geht’s?

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – so lautet Artikel 1 des Grundgesetzes. Und das gilt auch im Internet. Dennoch ist zu beobachten, dass Hass, Diskriminierung und Hetze im Netz immer mehr zunehmen: besonders in sozialen Netzwerken und Foren wird Hate Speech betrieben. Unter Hate Speech sind abwertende, menschenverachtende und volksverhetzende Sprache und Inhalte zu verstehen, die die Grenzen der Meinungsfreiheit überschreiten.

Die Broschüre NRW  „Hate Speech – Hass im Netz“ der Landesanstalt für Medien widmet sich diesem gegenwärtigen Phänomen im Internet. Sie informiert darüber, was genau unter Hate Speech zu verstehen ist und welche Formen von Hate Speech (bspw. Rassismus, Sexismus, Homophobie) existieren.

Unter dem Titel „Make Love not Hate Speech“ zeigt die Broschüre auf, wie Jugendliche aktiv gegen Hate Speech vorgehen können – und zwar online und offline – und ruft dazu auf, bezüglich Hate Speech im Netz selbst genau hinzuschauen, Grenzen zu setzen und mit einem respektvollen Umgang im Internet als gutes Beispiel voran zu gehen. Zusätzlich werden Anlaufstellen genannt, an die sich von Hate Speech Betroffene wenden können, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten.

Da sich die Broschüre speziell an Fachkräfte und auch Eltern richtet, liefert sie zusätzlich Impulse und Anregungen zur praktischen Umsetzung von medienpädagogischer Arbeit zum Thema Hate Speech.

Als Inspiration zur Eigeninitiative werden in der Broschüre abschließend aktuell aktive Initiativen vorgestellt, die sich dem Thema Hate Speech stellen und auf weiterführende Materialien verwiesen.

Die Broschüre bietet einen umfassenden und ausführlichen Überblick zum Thema Hate Speech und greift damit eines der aktuellsten Netzphänome auf. Durch die Informationen unterstützt sie Fachkräfte und Eltern dabei, Hate Speech mit Jugendlichen in der pädagogischen Medienarbeit, aber auch in der privaten Erziehung in ihren subtileren Formen zu erkennen, zu thematisieren und Handlungsoptionen zu entwickeln, um sich der Thematik wirksam zu stellen.

Die Broschüre steht als pdf-Download zur Verfügung oder kann als Print-Version bestellt werden

lfmpublikationen.lfm-nrw.de/index.php?view=product_detail&product_id=442

 

Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebenslagen

Konzept zur inhaltlichen, didaktischen und strukturellen Ausrichtung der medienpädagogischen Praxis in der Kinder- und Jugendarbeit L077-MK-Kinder-benachteiligte-Lebenslagen
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

LfM (2009)

Worum geht’s?

Die Publikation enthält sowohl Hintergrundinfos zu den Lebenswelten, der Mediennutzung von und der aktiven Medienarbeit mit sozial benachteiligten Jugendlichen, als auch ein Konzept für die medienpädagogische Qualifizierung von Fachkräften (in der Jugendhilfe). Hierdurch bietet sie inhaltsdichtes Arbeitsmaterial für EntscheiderInnen und Fachkräfte, die Projekte in der außerschulischen Jugendarbeit planen und durchführen.

Positiv hervorzuheben ist die, im theoretischen, wie im konzeptionellen Teil, zugrunde gelegte Haltung. Der/die LeserIn wird durchgängig dazu aufgefordert, anstelle einer defizittheoretischen, eine differenztheoretische Haltung einzunehmen. Dadurch können lebensweltorientierte Aspekte in den Blick genommen werden, die bei der Konzeption von zielgruppengerechten Angeboten eine große Rolle spielen. Durch die Verweise auf Modelprojekte können sich MultiplikatorInnen Ideen und Anregungen für die eigene Tätigkeit einholen. Zudem können sie – infolge der Hintergrundinformationen – ihre eigene medienpraktische Arbeit kritisch daraufhin untersuchen, ob sozial benachteiligte Jugendliche überhaupt Zugang zu dem Projekt/dem Angebot haben, dieser niedrigschwellig ist und wie sehr hierbei die Interessen der Jugendlichen berücksichtigt werden.

In der Publikation werden des Weiteren Studienergebnisse zu der medienpädagogischen Qualifikation von Fachkräften in der Jugendhilfe in NRW präsentiert.

Die Publikation ist in der Printversion gegenwärtig vergriffen, sie kann aber als PDF kostenlos heruntergeladen werden.

 

lfmpublikationen.lfm-nrw.de/

 

Kompetenzen und exzessive Nutzung bei Computerspielern

Gefordert, gefördert, gefährdet
Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

LfM (2011)

Worum geht’s?

Sind Computerspiele kompetenzfördernd oder gefährlich? Welche Funktionen erfüllen Computerspiele für Menschen unterschiedlichen Alters? Welche Entwicklungsaufgaben bewältigen Jugendliche beim Computerspielen? Welche Risiken bestehen in Verbindung mit exzessivem Computerspielen?

Die Studie Kompetenzen und exzessive Nutzung bei Computerspielern untersuchte diese und andere Fragen im Rahmen eines Forschungsprojektes, das durch die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen
(LfM) und das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (Hamburg) beauftragt und durch das Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln durchgeführt wurde. Ziel war eine Bestandsaufnahme der Befunde zum Forschungsgegenstand, eine Erhebung empirischer Daten zum Nutzungsverhalten, kompetenzfördernder und riskanter Nutzungspraktiken und möglicher Risikofaktoren sowie die Herausgabe zielgruppengerechter Handlungsempfehlungen. Hierfür wurde eine Repräsentativstichprobe quantitativ und eine weitere Stichprobe von 40 ComputerspielerInnen qualitativ befragt. Ergänzt wurden die Daten durch eine Befragung eines ehemals exzessiven Computerspielers und durch Experteninterviews.

Die Studienergebnisse liefern u.a. detaillierte Einblicke in die Lebenswelten der ComputerspielerInnen, in die motivationalen Zugänge zum und zu zeitlichen Facetten des Computerspielens. Hierdurch eignet sich die Lektüre der Studie für (Medien-)PädagogInnen, LehrerInnen und Eltern, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben oder die selber Computerspiele machen. Besonders interessant sind für diese Zielgruppen die Handlungsempfehlungen, die auf Ebene der SpielerInnen, der Eltern, der Anbieter und auf struktureller Ebene ansetzen.

Ein guter Service ist die Langzusammenfassung der Studienergebnisse, die bereits die Handlungsempfehlungen enthält. Die komplette Fassung der Studie kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

 www.lfm-nrw.de/foerderung/forschung/

 

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