Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Lehrer:innen</span>

Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter

Fake News und Social Bots sind keine neuen Phänomene – und doch aktueller denn je. Während die gezielte Verbreitung von Falschinformationen früher vor allem klassischen Medien vorbehalten war, können heute fast alle Menschen Inhalte veröffentlichen und viral verbreiten. In einer Zeit, in der Wahlen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und öffentliche Debatten zunehmend durch digitale Meinungsmanipulation beeinflusst werden können, ist Medienkompetenz eine zentrale Voraussetzung für demokratisches Handeln. Das vorliegende Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I bietet dafür seit seiner Veröffentlichung 2017 eine fundierte Grundlage – und hat bis heute nicht an Relevanz verloren.

SwipeAway

Hassrede, Verschwörungserzählungen und Fake News begegnen Jugendlichen täglich in sozialen Netzwerken – meist direkt auf ihren Smartphones. Mit dem interaktiven Spiel SwipeAway bietet die Amadeu Antonio Stiftung ein niedrigschwelliges Lernangebot, das genau dort ansetzt, wo junge Menschen diese Inhalte erleben: im Social-Media-Feed. Das kostenlose Serious Game richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und möchte nicht nur aufklären, sondern auch zum aktiven Handeln gegen digitale Gewalt befähigen.

Mit KI im Dialog

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Schule hat sich in der letzten Zeit immer stärker etabliert. Viele Schüler:innen nutzen längst verschiedene Chatbots zur Bearbeitung von Aufgaben. Aber auch die Lehrkräfte bauen immer stärker auf den Einsatz von KI bei der Unterrichtsplanung, der Aufgabenerstellung oder als Tool im Unterricht.

Rechtsextreme Online-Strategien zwischen Trend und Tarnung

Bei der Bundestagswahl 2025 hat die AfD als rechtsextreme Partei mehr als 20 % der Stimmen gewonnen. Unsere Demokratie steht damit unter Druck. Nicht zuletzt der massive Auftritt der AfD in Social Media und vor allem auf TikTok, der Plattform für junge Leute, hat die Partei in der Wahrnehmung der jungen Generation gestärkt. In der Broschüre „Rechtsextreme Online-Strategien zwischen Trend und Tarnung“ von klicksafe erfahren Eltern, wie sie ihr Kind gegen rechtsextreme Online-Inhalte stark machen können.

Games, Social Media, Streaming

Digitale Medien sind ein fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Sie bieten Unterhaltung, soziale Kontakte und sind oft auch eine Quelle für Information und Bildung. Doch für manche kann die Nutzung von Social Media, Gaming oder Streaming so intensiv werden, dass andere Lebensbereiche darunter leiden. Ab wann spricht man von einer problematischen Nutzung oder sogar von Mediensucht? Und wie können sowohl Betroffene als auch ihr Umfeld darauf reagieren? Zwei Broschüren des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf widmen sich genau diesen Fragen – eine richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche, die andere an Angehörige wie Eltern oder Lehrkräfte.

HateLess – Gemeinsam gegen Hass

Hassrede ist ein allgegenwärtiges Problem in der digitalen und analogen Welt. Gerade Jugendliche sind sowohl als Betroffene als auch als Beobachtende oder sogar als Beteiligte in Online- und Offline-Kontexten mit Hatespeech konfrontiert. Studien zeigen, dass hasserfüllte Sprache nicht nur demokratiegefährdend ist, sondern auch tiefgreifende psychische und soziale Folgen für die Betroffenen haben kann. Besonders Schulen sind ein zentraler Ort für die Präventionsarbeit, denn hier werden junge Menschen erreicht, bevor sie sich diskriminierenden und extremistischen Narrativen zuwenden. Das „HateLess“-Trainingsmanual, herausgegeben von Norman Krause, Marie Richter und Sebastian Wachs von der Universität Potsdam, bietet pädagogischen Fachkräften eine praxisnahe und fundierte Anleitung, um Hatespeech präventiv entgegenzuwirken und Schulen zu einem diskriminierungsfreien Raum zu machen.