Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Schlagwort: <span>Jugendmedienschutz</span>

Quiz: Deepfakes und Co.

Besonders sogenannte Deepfakes stellen ein zunehmendes Risiko in unserer heutigen Gesellschaft dar. Deepfakes sind realistisch wirkende, manipulierte Medieninhalte, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen erstellt werden. Sie können Bilder, Videos oder Audioaufnahmen umfassen, in denen das Gesicht, die Stimme oder andere Merkmale einer Person täuschend echt verändert oder ersetzt werden, um falsche Aussagen oder Handlungen zu simulieren. Wie erkennt man, ob ein Video nun echt oder fake ist? Und was ist zu tun, wenn man sich bei einem Bild unsicher ist?

Wie künstliche Intelligenz unsere Welt verändert

Längst hat Künstliche Intelligenz in unserem Alltag Einzug gehalten. Immer mehr digitale Dienste und Geräte werden mit KI beworben und machen damit auch vor Schüler:innen keinen Halt mehr. Aber was steckt eigentlich dahinter? Welche sozialen und ethischen Fragen sind mit KI verknüpft? Und wie wird künstliche Intelligenz unsere Welt in der Zukunft verändern?

Belastende Online-Erfahrungen von Jugendlichen

Jugendliche kommen online unweigerlich mit Interaktionsrisiken in Berührung. Wie sie diese erleben, bewerten und mit ihnen umgehen, hängt mit ihrer individuellen Nutzung, dem Kontext und verschiedenen weiteren Faktoren zusammen. Ohne Teilhabebeschneidung lassen sich die Risiken der Online-Kommunikation nicht umgehen. Es kommt daher darauf an, die Jugendlichen zu einem eigenverantwortlichen Medienhandeln und zu einem respektvollen Umgang miteinander zu befähigen.

Straßenumfragen auf Social Media

Erfolgreiche TV-Sendungen können inspirieren: Spontane Umfragen im Stil von TV-Total und anderen TV- oder Radio-Sendungen erfreuen sich heutzutage auch auf Social-Media-Plattformen großer Beliebtheit. Dabei steht neben dem schnellen Einholen eines Meinungsbildes zu einem bestimmten Thema vor allem auch der Unterhaltungsfaktor im Mittelpunkt. Dass bei den grundsätzlich unterhaltsamen Videos die Lacher auch auf Kosten von Jugendlichen und in Einzelfällen sogar von Kindern erzielt werden, geht oftmals unter.

#whatthefact

Informationskompetenz gilt heute als Schlüsselqualifikation. Denn sowohl offline als auch online werden wir täglich mit einer Vielzahl von Botschaften konfrontiert, die es zu verstehen, einzuordnen und kritisch zu hinterfragen gilt. Mit dem Wortspiel #whatthefact gibt es genau dafür ein digitales Denkspiel. Es soll Zahlen in aufgeheizte politische Diskussionen bringen und dabei die Informationskompetenz von Nutzer:innen stärken.

Hassrede im Netz – Von den Grenzen der Meinungsfreiheit

Hassrede im Netz ist kein unbekanntes Problem und eine negative Konsequenz der Digitalisierung. Autor:innen verschiedener Studien verstehen darunter „aggressive oder abwertende Aussagen gegenüber Personen, die bestimmten Gruppen zugeordnet werden“. Hassrede kennzeichnet sich durch eine „vorurteilsgeleitete und abwertende Sprache“. Man findet „Hate Speech“ in jeder Sprache, auf allen Plattformen. Sie ist längst kein Randphänomen mehr. Umso wichtiger ist es deshalb, junge Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, sie medienkritisch und damit handlungssicher zu machen.