Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Schlagwort: <span>Jugendmedienschutz</span>

Handysektor Snacks

Ob Social Media, Datenschutz oder Fake News – Jugendliche bewegen sich täglich in digitalen Räumen, in denen Orientierung und kritisches Denken zunehmend gefragt sind. Gleichzeitig wird deutlich: Medienbildung wirkt besonders dann nachhaltig, wenn sie auf Augenhöhe stattfindet. Genau hier setzt das Snack-Format von Handysektor an. Die kompakten Unterrichtsmaterialien wurden speziell für den Peer-to-Peer-Einsatz entwickelt und ermöglichen es Jugendlichen, selbst medienpädagogische Impulse für ihre Mitschüler:innen zu setzen.

Jugendliche und Sexualität im Internet

Jugendliche nutzen das Internet heute ganz selbstverständlich, um zu kommunizieren, sich zu informieren und Beziehungen zu pflegen. Dabei begegnen sie auch der eigenen Sexualität – häufig online. Ob Sexting unter Gleichaltrigen, Manipulation durch Fremde oder gezielte Erpressung mit intimen Inhalten: Die digitale Lebenswelt birgt für junge Menschen auch erhebliche Risiken. Die neue Broschüre des Internet Service Providers Austria (ISPA) unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder sicher und kompetent durch diese sensiblen Themen zu begleiten.

Leit-Linien in leichter Sprache

Digitale Spiele sind ein fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten – sie bieten Spaß, Gemeinschaft und kreative Entfaltung. Doch noch immer sind viele Spiele nicht barrierefrei gestaltet, wodurch Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen ausgeschlossen werden. Und auch in Sachen Medienkompetenzvermittlung rund um Games gibt es zwar zahlreiche Broschüren und Handlungsempfehlungen, dennoch kaum oder keine in leichter Sprache, die auch Menschen mit Beeinträchtigung Zugang bieten. Die Broschüre der TH Köln und des JFF – Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis setzt genau hier an: Sie formuliert zentrale Anforderungen an eine inklusive Spielekultur – verständlich, zugänglich und praxisnah.

Apps sicher nutzen. Tipps für Eltern

Apps gehören für Kinder heute ganz selbstverständlich zum Alltag. Schon die Jüngsten wissen, wie man durch ein Menü wischt, bunte Icons antippt und kleine Spiele startet. Die intuitive Bedienbarkeit und das bunte Design machen digitale Angebote besonders reizvoll. Gleichzeitig lauern in vielen Apps auch Risiken, auf die Kinder kaum vorbereitet sind – sei es durch Werbung, In-App-Käufe oder ungeeignete Inhalte. Die vorliegende Broschüre der BLM Stiftung Medienpädagogik Bayern richtet sich an Familien mit Kindern im Alter zwischen zwei und zehn Jahren und bietet kompakte, praxisnahe Orientierung, um Apps altersgerecht und sicher in den Familienalltag zu integrieren.

SwipeAway

Hassrede, Verschwörungserzählungen und Fake News begegnen Jugendlichen täglich in sozialen Netzwerken – meist direkt auf ihren Smartphones. Mit dem interaktiven Spiel SwipeAway bietet die Amadeu Antonio Stiftung ein niedrigschwelliges Lernangebot, das genau dort ansetzt, wo junge Menschen diese Inhalte erleben: im Social-Media-Feed. Das kostenlose Serious Game richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und möchte nicht nur aufklären, sondern auch zum aktiven Handeln gegen digitale Gewalt befähigen.

Rechtsextreme Online-Strategien zwischen Trend und Tarnung

Bei der Bundestagswahl 2025 hat die AfD als rechtsextreme Partei mehr als 20 % der Stimmen gewonnen. Unsere Demokratie steht damit unter Druck. Nicht zuletzt der massive Auftritt der AfD in Social Media und vor allem auf TikTok, der Plattform für junge Leute, hat die Partei in der Wahrnehmung der jungen Generation gestärkt. In der Broschüre „Rechtsextreme Online-Strategien zwischen Trend und Tarnung“ von klicksafe erfahren Eltern, wie sie ihr Kind gegen rechtsextreme Online-Inhalte stark machen können.