Schlagwort: <span>Kindheit und Medien</span>

KIM-Studie 2024

Nach dem Jubiläum der JIM-Studie vor zwei Jahren hat nun auch die KIM-Studie 2024 das erste Vierteljahrhundert geschafft. Seit 25 Jahren untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) den Medienumgang von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren. Seit 2006 gibt es im Zweijahres-Rhythmus Daten zu Medienausstattung und Medienbesitz von Familien und Kindern, zu Freizeitaktivitäten und Mediennutzung im Tagesverlauf. Ein eigenes Kapitel ist in diesem Jahr dem Rückblick auf 25 Jahre und die Entwicklungen in den einzelnen Untersuchungsfeldern gewidmet.

Online-Recherche in der Grundschule mit fragFINN und Klexikon

Kinder beginnen oft schon in der Grundschule damit, eigenständig Informationen im Internet zu suchen – sei es für Referate, Projekte oder aus Neugier. Damit sie sich dabei sicher orientieren können, brauchen sie auch altersgerechte Suchangebote und ein grundlegendes Wissen über die Funktionsweise von Online-Recherchen. Die vorliegende Unterrichtseinheit „Online-Recherche in der Grundschule“, entwickelt von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, setzt genau hier an und bietet konkrete Impulse für den Einsatz im Unterricht ab der vierten Klasse. Im Mittelpunkt stehen die Kinderseiten fragFINN und Klexikon, die kindgerechte Zugänge zu geprüften Informationen ermöglichen.

Sharing ist not Caring

Das Teilen von Kinderbildern im Internet gehört für viele Familien zum Alltag. Ob stolz veröffentlichte Urlaubsfotos, witzige Alltagsszenen oder emotionale Familienmomente – oft ist der Schritt zum Post schnell gemacht. Doch was für Eltern ein liebevoller Einblick ins Familienleben ist, kann für Kinder zur dauerhaften Belastung werden. Die vorliegende Broschüre „Sharing is not Caring“ vom Deutschen Kinderhilfswerk e. V. widmet sich diesem Thema und macht deutlich, welche Risiken mit dem sogenannten „Sharenting“ verbunden sind und wie Eltern kindgerecht und verantwortungsvoll mit Kinderfotos umgehen können.

Cybergrooming in der Grundschule

Wie die KIM Studie 2022 zeigt, besitzen rund 44 % der Kinder zwischen 6 und 13 ein eigenes Smartphone. Mit diesem nutzen sie regelmäßig das Internet, um zu spielen, zu lernen, Videos zu schauen oder auch mit den Freund:innen zu chatten. Dabei gibt es viele kinderfreundliche Plattformen, auf welchen sie viel Neues entdecken und einen guten und sicheren Umgang mit dem Internet lernen und erleben können.

Jugendliche und Sexualität im Internet

Jugendliche nutzen das Internet heute ganz selbstverständlich, um zu kommunizieren, sich zu informieren und Beziehungen zu pflegen. Dabei begegnen sie auch der eigenen Sexualität – häufig online. Ob Sexting unter Gleichaltrigen, Manipulation durch Fremde oder gezielte Erpressung mit intimen Inhalten: Die digitale Lebenswelt birgt für junge Menschen auch erhebliche Risiken. Die neue Broschüre des Internet Service Providers Austria (ISPA) unterstützt Eltern dabei, ihre Kinder sicher und kompetent durch diese sensiblen Themen zu begleiten.

Hören, schauen, tippen – Eigene Medienerfahrungen benennen und einordnen

Digitale Medien sind längst ein fester Bestandteil im Alltag auch der Jüngsten. Schon im Vorschulalter begegnen Kinder Fernsehen, Hörspielen oder Tablets – sei es beim Zubettgehen, in der Freizeit oder im Familienalltag. Dabei entwickeln sie früh ein Gefühl für Bedienung und Nutzung. Doch technische Fertigkeiten bedeuten nicht automatisch Medienkompetenz. Genau hier setzt das vorliegende Unterrichtsmaterial der BLM Stiftung Medienpädagogik Bayern an, das speziell für die Klassen 1 und 2 konzipiert wurde und medienpädagogische Grundlagen altersgerecht vermittelt und Medienerfahrungen reflektiert.