Kategorie: <span>Erwachsene</span>

Cool Down – Rollenspiel gegen Hass im Netz

Diskussionen im Netz eskalieren oft schneller als im persönlichen Gespräch. Emotionale Sprache, Missverständnisse und die Anonymität des Internets führen dazu, dass aus Meinungsverschiedenheiten schnell hitzige Streitgespräche oder gar Hasskommentare entstehen. Besonders in polarisierten Debatten, etwa zu gesellschaftlichen oder politischen Themen, kochen Emotionen schnell hoch, wodurch sachliche Argumente oft in den Hintergrund geraten. Gerade für Jugendliche, die täglich in sozialen Netzwerken aktiv sind, ist es wichtig zu lernen, wie sie auf aggressive Diskussionen reagieren und Eskalationen vermeiden können. Die Praxismethode „Cool Down“, entwickelt von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), bietet eine strukturierte Herangehensweise, um Jugendlichen Strategien für einen bewussteren Umgang mit Konflikten im digitalen Raum zu vermitteln.

Bedeutung von TikTok und Instagram als Informationsmedien für junge Menschen

Soziale Medien sind längst mehr als nur Unterhaltungsplattformen – sie sind für viele junge Menschen auch eine wichtige Informationsquelle zu politischen Themen. Klassische Nachrichtenmedien verlieren bei Jugendlichen zunehmend an Bedeutung, während Plattformen wie TikTok und Instagram eine immer größer werdende Rolle in der politischen Meinungsbildung spielen. Besonders bei gesellschaftlich relevanten Ereignissen, wie Wahlen oder Protestbewegungen, zeigt sich, dass viele junge Menschen ihre Informationen über soziale Netzwerke beziehen. Doch welche Inhalte werden tatsächlich konsumiert? Und wie beeinflussen Algorithmen und Influencer:innen die politische Meinungsbildung?

Die Informationsräume und das Informationshandeln junger Menschen und ihr Umgang mit Desinformation

In einer Zeit, in der sich junge Menschen täglich durch eine Vielzahl an digitalen Inhalten navigieren müssen, ist die Frage, wie sie Informationen bewerten, auswählen und verbreiten, von besonderer Bedeutung. Fake News, algorithmische Filterblasen und gezielte Desinformation stellen große Herausforderungen an die Medienkompetenz dar. Gleichzeitig wird die Nachrichten- und Informationsbeschaffung immer dynamischer: Soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und algorithmisch personalisierte Feeds prägen zunehmend den Zugang zu Informationen. Dies führt dazu, dass viele Jugendliche ihre Nachrichten nicht mehr aus klassischen Medien beziehen, sondern Informationen aus unterschiedlichen, oft informellen Quellen zusammentragen. Doch welche Strategien nutzen sie, um sich in der digitalen Informationsflut zurechtzufinden?

Nazis hassen diese Tricks

Deutschland steht vor einer besorgniserregenden Entwicklung: Rechtsextreme Ideologien gewinnen zunehmend an Einfluss, rassistische und demokratiefeindliche Positionen finden in Teilen der Gesellschaft wieder Anschluss. Dies zeigt sich nicht nur in Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien, sondern auch in der zunehmenden Verbreitung rassistischer Narrative, Angriffe auf Journalist:innen und einer wachsenden Normalisierung von extremistischen Positionen in öffentlichen Debatten. Die Geschichte mahnt uns, dass rechtsextreme Strukturen nicht nur eine Gefahr für einzelne Gruppen, sondern für die gesamte Gesellschaft darstellen. Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit stehen auf dem Spiel – umso wichtiger ist es, entschieden dagegenzuhalten. Die Broschüre „Nazis hassen diese Tricks“, herausgegeben von der DGB Jugend Niederbayern, liefert wertvolle Anregungen, wie sich Einzelpersonen und Organisationen aktiv gegen rechtsextreme Tendenzen engagieren können.

Cyberlife V. Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr. Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern

Das Bündnis gegen Cybermobbing e.V. legt mit der Cyberlife-Studie 2024 bereits die fünfte Untersuchung zu den Themen Cybermobbing und digitale Gewalt vor. Dabei zeigen die Ergebnisse eindrücklich, wie sehr Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte mit den Auswirkungen von Cybermobbing konfrontiert sind und welche Maßnahmen zur Prävention und Intervention erforderlich sind. Die Studie basiert auf einer umfassenden Online-Befragung, an der rund 4.200 Schülerinnen und Schüler, 1.000 Elternund 630 Lehrkräfte teilnahmen

Eine mediastische Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtszeit ist die perfekte Gelegenheit, sich mit traditionellen Erzählungen auseinanderzusetzen und ihnen einen frischen, zeitgemäßen Anstrich zu geben. Genau das bietet die vorliegende „mediastische Weihnachtsgeschichte“, eine humorvolle und kreative Neuinterpretation der klassischen Weihnachtsgeschichte. Das Material, entwickelt für Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren, lädt dazu ein, auf unterhaltsame Weise die Weihnachtsbotschaft zu vermitteln und gleichzeitig die Herausforderungen der modernen Welt zu reflektieren.