Kategorie: <span>Erwachsene</span>

Truth Tellers – trust me if you can …?

Verschwörungserzählungen haben in den letzten Jahren durch soziale Medien und digitale Kommunikationskanäle eine neue Reichweite erlangt. Dabei bieten sie vermeintlich einfache Erklärungen für komplexe Ereignisse und fördern oft Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen, Wissenschaft oder Medien. Die vorliegende Handreichung, herausgegeben vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, bietet eine umfassende Anleitung für pädagogische Fachkräfte, um Verschwörungserzählungen in Bildungssettings aufzugreifen.

Wie weit geht Meinungsfreiheit und gelten im Internet auch noch andere Regeln?

Die Meinungsfreiheit zählt zu den Grundpfeilern unserer Demokratie. Denn sie erlaubt es Menschen, ihre Ansichten frei zu äußern und trägt entscheidend zur Vielfalt von Meinungen und Ideen in unserer Gesellschaft bei. Doch Meinungsfreiheit ist nicht grenzenlos: Sie endet dort, wo andere Rechte verletzt werden, wie beispielsweise durch Beleidigungen, Hetze oder die Verbreitung von Desinformationen. Dabei stellt sich besonders im Internet, wo Nutzer:innen Inhalte oft anonym und ohne Kontrolle verbreiten, immer wieder die Frage: Gelten hier andere Regeln? Die vorliegende Unterrichtseinheit von Einfach.Medien (NDR) regt Schüler:innen dazu an, die Meinungsfreiheit kritisch zu hinterfragen und ihre Grenzen zu verstehen.

Hate Speech Forsa-Studie 2024

Im analogen Leben sind wir eher selten offenen Beleidigungen oder Hass ausgesetzt. Doch die Anonymität des Internets verleitet Nutzer:innen dazu, vieles freiheraus zu sagen, unabhängig davon, an wen es gerichtet ist oder wie verletzend der Kommentar oder die Nachricht sein können. Hasskommentare und herabwürdigende Aussagen im Internet sind längst keine Randerscheinung mehr. Die Landesanstalt für Medien NRW veröffentlicht mit der Forsa-Studie auch in diesem Jahr aktuelle Erkenntnisse über die Wahrnehmung und den Umgang mit Hasskommentaren im Internet.

Erfahrung von Kindern und Jugendlichen mit Sexting und Pornos – Befragung 2024

Kinder und Jugendliche stoßen im Netz auf pornografische Inhalte und werden leicht Opfer sexualisierter Gewalt. Immer öfter betreiben sie aber auch selbst Sexting, d. h. sie tauschen digitale Nachrichten, Fotos oder Videos mit explizit sexuellem Inhalt aus. Die Studie untersucht die Erfahrungen mit Sexting und Pornos von Kindern und Jugendlichen und den Zusammenhang zwischen frühem Pornokonsum und Sexting.

Islamistisches Influencing

Der Report „Islamistisches Influencing – Zwischen Manipulation und Radikalisierung“ von jugendschutz.net beleuchtet, wie islamistische Akteure Online-Plattformen nutzen, um gezielt Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen. Durch geschickte Manipulationstechniken und propagandistische Inhalte versuchen diese Gruppen, ihre Ideologien zu verbreiten und junge Menschen zu radikalisieren. Der Bericht analysiert nicht nur die genutzten Strategien, sondern zeigt auch auf, wie diese gezielt auf die jugendliche Zielgruppe zugeschnitten werden, um emotionale und politische Themen zu instrumentalisieren.

ARD/ZDF – Medienstudie 2024

Die ARD/ZDF – Medienstudie 2024 untersucht auch in diesem Jahr die aktuellen Entwicklungen im Medienverhalten der deutschen Bevölkerung. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich das Mediennutzungsverhalten in einer zunehmend digitalisierten Welt verändert. Verschiedene Berichte und eine zusammenfassende Infografik bieten detaillierte Einblicke in die Präferenzen und Nutzungsgewohnheiten verschiedener Altersgruppen. Dabei werden sowohl traditionelle Medien wie Fernsehen und Radio als auch die wachsende Bedeutung digitaler Angebote berücksichtigt.