Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Schlagwort: <span>Online-Risiken</span>

ACT ON! Short Report Nr. 9 #beyourself

Für Kinder und Jugendliche ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und dem eigenen Dasein der Welt alterstypisch. In unserer heutigen digitalisierten Gesellschaft findet das vor allem online in sozialen Netzwerken wie Instagram statt. Der ACT ON! Short Report Nr. 9 des JFF befasst sich mit diesem Thema und untersucht, was Heranwachsenden in rezeptiver Hinsicht auf der Plattform für ihre Identitätsarbeit geboten wird und welche Anregungen und Vorbilder sie für die Orientierung vorfinden.

Empfehlungen in Krisenzeiten

Desinformationen und Verschwörungserzählungen im Netz nehmen vor allem auf dem Nährboden von Krisen zu. Dadurch hat sich vor allem in den letzten Jahren die Anzahl an Desinformation im Netz drastisch erhöht. Die Studie der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) untersucht, inwiefern durch YouTubes Empfehlungsalgorithmen desinformative Inhalte auf der Plattform befördert und inwieweit verlässliche und vielfältige Informationsangebote dabei sichtbar werden.

WEHR DICH! Gegen sexualisierte Gewalt im Netz

Wenn Erwachsene Minderjährige gezielt über das Internet ansprechen, um sexuelle Kontakte anzubahnen, wird das als Cybergrooming (Englisch: cyber = digital, to groom a child = ein Kind verführen) bezeichnet. Um die sichere Teilhabe im Netz von Kindern und Jugendlichen zu schützen, hat klicksafe eine Infobroschüre und eine dazugehörige Videoreihe entwickelt, die Jugendlichen wichtige Tipps im Umgang mit Cybergrooming geben.

JIMplus 2022: Fake News und Hatespeech

Jugendliche begegnen im Netz regelmäßig Fake News und Hatespeech – je älter sie werden, desto häufiger. Auf bei Jugendlichen beliebten Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube und WhatsApp stoßen sie auf hasserfüllte Kommentare. Das sind Ergebnisse der Studie JIMplus zu Fake News und Hatespeech. Dabei handelt es sich um eine Zusatzuntersuchung zur Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien).

Gefährdungsatlas

Der vom JFF und HBI erstellte Gefährdungsatlas der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) ist in zweiter Auflage deutlich erweitert worden. Dabei bietet er nicht nur einen umfassenden Überblick über Problemlagen im Kontext digitaler Medien, sondern sieht auch deren fördernde Funktion im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention und nimmt die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und deren Veränderungen in Folge der Covid-19-Pandemie in den Blick. Der Gefährdungsatlas soll (und muss) laufend weiter fortgeschrieben werden.

DSiN-Sicherheitsindex 2022

Seit 2014 untersucht der Verein Deutschland sicher im Netz e. V. die digitale Sicherheitslage von deutschen Internetnutzer:innen und bildet diese anschließend auf einer Skala von 0 bis 100 in einer zentralen Kennziffer ab: dem DsiN-Sicherheitsindex. Die Grundlage bildet dabei eine Studie, bei der mehr als 2000 Verbraucher:innen über 16 Jahren befragten werden.