Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Studie/Vortrag/Dossier</span>

Lauter Hass – leiser Rückzug

Lauter Hass im Netz ist kein neues Phänomen; er begegnet uns ungefragt und überall. Dabei handelt es sich nicht nur um verbale Gewalt in Form von Hatespeech. Dazu gehören auch abwertende, entwürdigende oder verletzende Online-Phänomene wie rassistische Memes, ungewollte Dickpics oder online veröffentlichte Adressen. Und je lauter der Hass wird, desto mehr ziehen sich von Hass im Netz betroffene Menschen leise zurück.

„Verständlicher, nicht so politisch“

Die vorliegende Studie „Verständlicher, nicht so politisch“ ist Teil des Projektes „UseTheNews – Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter“ und untersucht die Bedürfnisse und Nutzungsmuster von jungen Menschen mit geringem Interesse an Informationen. Damit gibt sie wichtige Einblicke in eine oft vernachlässigte Gruppe und bietet Impulse für die Entwicklung effektiverer Informationsangebote.

Erfahrung von Kindern und Jugendlichen mit Sexting und Pornos – Befragung 2023

Ein Drittel (35 %) der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren hat schon einmal einen Porno gesehen. Außerdem haben 21 % der Jugendlichen schon mal selbst gesextet, also eine Text- oder Bild- bzw. Videonachricht mit sexuellem Inhalt versendet. Die Erfahrung von Kindern und Jugendlichen mit Sexting und Pornos ist also ein relevantes Thema, wie die Befragung von über 3.000 Jugendlichen zeigt.

TikTok-Pranks mit Kindern

Laut JIM-Studie 2023 verzeichnet die Plattform TikTok den größten Zuwachs an Nutzer:innen (S. 27)  und gehört neben WhatsApp, Instagram und YouTube zu den beliebtesten Apps bei Kindern und Jugendlichen. Dabei sind die Anwendungsmöglichkeiten und Inhalte der Plattform unterschiedlich und variieren zwischen LipSync, persönlichen Clips und Tanztrends sowie Comedy und Pranks. In Sachen Social Media erreichen vor allem Letztere neue Dimensionen. So finden sich immer häufiger Videos und Clips, in denen andere zur Belustigung der eigenen Community absichtlich in emotionale Ausnahmezustände gebracht werden – darunter auch sehr junge Kinder und Jugendliche.

JIM-Studie 2023

Seit 25 Jahren erhebt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) jedes Jahr Basisdaten zum Medienumgang Jugendlicher zwischen 12 und 19 Jahren. Die JIM-Studie 2023 markiert also ein silbernes Jubiläum, das auch mit einem eigenen Kapitel als Rückblick in der vorliegenden Ausgabe begangen wird. Daneben bekommen auch „Digitale Medien und Schule“ als Sonder-Thema in diesem Jahr Raum, sodass die Broschüre bzw. die PDF-Datei diesmal 80 Seiten umfasst.

Magazin Digitales Deutschland

Im Rahmen des gleichnamigen Projekts präsentiert das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zum sechsten Mal online ein Magazin Digitales Deutschland. Die vorerst letzte Ausgabe widmet sich zum einen dem Rückblick auf den Ursprung und die Entwicklung des Projekts. Neben einem Glossar, einem Rückblick auf Genese und Entwicklung des Projekts sowie Handlungsempfehlungen findet sich – zum Ende – auch ein Gedicht.