Geschichtsbilder in rechtsextremer Onlinepropaganda

Im Report von jugendschutz.net geht es um die Instrumentalisierung von historischen Ereignissen zur Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut. Zielgruppe der betrachteten Inhalte sind Menschen in der Identitätsfindung, wie Kinder und Jugendliche es sind. Indem sie explizit auf die bei Jugendlichen laufenden Identitätsentwicklungsprozesse abzielen, sollen Zugehörigkeits- und Abgrenzungsbestrebungen in rechtsextreme Richtungen gelenkt werden. Der Report bietet Hintergrundwissen zu Sharepics und anderen Internetphänomenen, die jenes Gedankengut implizit und explizit verbreiten.

ACT ON! Short Report Nr. 9 #beyourself

Für Kinder und Jugendliche ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und dem eigenen Dasein der Welt alterstypisch. In unserer heutigen digitalisierten Gesellschaft findet das vor allem online in sozialen Netzwerken wie Instagram statt. Der ACT ON! Short Report Nr. 9 des JFF befasst sich mit diesem Thema und untersucht, was Heranwachsenden in rezeptiver Hinsicht auf der Plattform für ihre Identitätsarbeit geboten wird und welche Anregungen und Vorbilder sie für die Orientierung vorfinden.

Was macht mein Kind eigentlich bei Twitch?

Die Streaming-Plattform Twitch übt eine große Faszination auf Kinder und Jugendliche aus. Doch viele Eltern kennen das Angebot nicht und fragen sich: „Was macht mein Kind eigentlich bei Twitch“? In einem kompakten Booklet, das genau diesen Titel trägt, gibt die EU-Initiative klicksafe einen Überblick für Erziehungsberechtigte, damit diese ihr Kind sicher im Umgang mit Live-Inhalten begleiten können.

Media Smart – Unterrichtspakete

Der Verein Media Smart hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte zu entwickeln, mit denen Kinder und Jugendliche Werbebotschaften einfacher erkennen. Sie sind sich bewusst, dass Werbebotschaften in einem digitalisierten Alltag omnipräsent sind. Ihre Materialien richten sich an verschiedene Altersgruppen und sind mit verschiedenen Medien aufbereitet. Sie enthalten außerdem viele Hintergrundinformationen für pädagogische Fachkräfte.

Sensible Daten – du bist das Produkt?!

Individualisierte Werbung ist ein fester Bestandteil der digitalen Welt. In Onlineshops, sozialen Medien, aber auch in Apps und Videospiele begegnet uns dieses Phänomen. Die vorliegende Unterrichtseinheit der Verbraucherzentrale Hessen „Sensible Daten – du bist das Produkt?!“ soll Jugendliche im Sinne des Verbraucherschutzes für den Einsatz von Algorithmen, die die Daten von Nutzer:innen verarbeiten, sowie allgemein für die Themen Datenschutz und Datensicherheit und mögliche Gefahren der personalisierten Werbung sensibilisieren und zu einem kritischen Umgang mit Werbung im Netz allgemein zu befähigen.

MiniMedia – Medienthemen für Kinder einfach erklärt

Wenn Kinder Medien nutzen, können viele Fragen auftauchen: Erzählt der Film oder Beitrag die Wahrheit oder nur eine Geschichte? Woher wissen die Nachrichtensprecher:innen, was in der Welt passiert? Und wer macht eigentlich die Videos auf YouTube? Aus diesem Grund ist die Begleitung von Kindern bei der Mediennutzung enorm wichtig! Dabei liegt ein großer Teil dieser Aufgabe, neben der Schule, vor allem bei den Eltern. Ziel hierbei ist, Kinder fit für einen kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien zu machen.

Lernbausteine zur Medienethik

In demokratischen Gesellschaften sind Medien die Grundvoraussetzung für freie Meinungsbildung. Doch Kommunikationsräume verändern sich, was auch neue Formen der Meinungsäußerung und Beteiligung mit sich bringt. Auch für Jugendliche ist es wichtig, sich mit damit zusammenhängenden Themen auseinanderzusetzen. Welche Absichten stehen hinter Medieninhalten? Wir lassen sich Falschmeldungen erkennen? Und wie wollen wir miteinander leben? Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NQL) bietet vier interaktive Lernbausteine zu medienethischen Themen an.

Kinder- und Jugendmedienschutz

Genauso wie Kinder ein Recht auf Zugang zu und Umgang mit Medien haben, müssen auch Anbieter und Erziehungsberechtigte dafür Sorge tragen, dass eine altersangemessene Mediennutzung möglich ist, die nicht entwicklungsbeeinträchtigend wirkt. Mit anderen Worten: Grundlegende Kriterien des Jugendmedienschutzes müssen bekannt sein! Aber wie kann ein guter Umgang mit Medien gelingen und was sollten Eltern, Erziehende und Pädagog:innen dazu wissen? Neben Grundkenntnissen in Medienpädagogik und einer Haltung, die auf Mündigkeit und Partizipation zielt, gehören dazu unstrittig auch rechtliche Kenntnisse im Kinder- und Jugendmedienschutz.